Von Sepp Blatter bis Gianni Infantino
Werfen wir sofort Licht auf das Kernproblem: Jede Generation von FIFA‑Präsidenten hat einen anderen Traum für das größte Sportereignis der Erde, die WM. Sepp Blatter, der langjährige Drahtzieher, fuhr darauf ab, das Turnier global zu monetarisieren, bis er 2015 aus der Reihe fiel. Hier kommt der Kern: Bei ihm ging es um Geld, TV‑Rechte und ein bisschen Machtspielerei.
Übrigens: Das Wort „Vision“ war bei Blatter nicht bloß Marketing‑Jargon, sondern ein echtes Mantra. Er wollte eine WM, die in jeden Winkel der Erde strahlt, von Tokio bis Nairobi, und dafür einen riesigen finanziellen Ankerposten bauen.
Jorge‑Luis Griffiths und die Idee der „Global Game“
Griffiths, der kurzzeitig das Ruder übernahm, stellte die Frage: „Wie können wir das Spiel wirklich globalisieren, ohne die lokalen Fans zu vergraulen?“ Sein Ansatz war, kleinere Nationen mehr einzubeziehen, und zwar nicht durch bloßes Ausgrenzungs‑Coup‑d’État, sondern durch strukturelle Öffnung.
Hier ist der Deal: Er brachte das Konzept einer „World Cup 2.0“ ins Spiel, bei dem es nicht nur um die Endrunde geht, sondern um ein mehrstufiges Fest, das das Fußballherz jeder Nation anspricht – ein bisschen wie ein Festival, das nie endet.
Gianni Infantino: Das „FIFA‑Forward“ Manifest
Infantino kam mit einem klaren Ziel: mehr Spiele, mehr Geld, mehr Aufmerksamkeit. Seine Vision? Zwölf Mannschaften mehr ab 2026, ein erweitertes Qualifikations‑Netzwerk und ein digitales Ökosystem, das Fans jederzeit und überall einbindet. Und das ist nicht nur ein Wunsch, das ist ein klares Bekenntnis zu kommerzieller Skalierung.
Look: Der Schlüssel liegt in der „FIFA‑Forward“ Agenda, die er 2019 präsentierte. Ein System, das nicht nur die Top‑Ligen stärkt, sondern auch die verborgenen Talente in Afrika und Südamerika ans Licht bringt.
Die Schattenseiten der Visionen
Allerdings: Jede dieser Visionen wirft Fragen auf. Mehr Geld = mehr Kommerz, das klingt verlockend, aber kostet das die Seele des Spiels? Die Kritik an Infantino ist laut – die Angst, dass die WM zu einem reinen Marketing‑Tool wird, das nur Großunternehmen begeistert.
Und hier ist warum: Die lokalen Fans fühlen sich oft übergangen, weil ihre Kultur und Traditionen in den globalen Planungen untergehen. Das ist kein bloßes Detail, das ist das eigentliche Dilemma, das jeder Präsident übersehen hat.
Ein Blick nach vorn – das Jahr 2026
2026 steht vor der Tür, und die Erwartungen sind explodiert. Mehrere Nationen, mehr Stadien, mehr Medien, mehr Druck. Der Druck, das Projekt zu einem Erfolg zu machen, ist enorm. Und das bedeutet, dass jeder Präsident seine Vision nicht nur formulieren, sondern auch umsetzen muss – ohne Patzer.
And here is why: Wer jetzt nicht agil reagiert, verliert das Spiel bereits in der Vorbereitung. Die Zeit zu handeln ist jetzt, nicht erst, wenn die Kick‑Off‑Flamme brennt.
Handeln Sie: Setzen Sie sich noch diese Woche mit Ihrem lokalen Fußballverband in Verbindung, um sicherzustellen, dass Ihre Region im Rahmen der FIFA‑Pläne nicht übersehen wird.